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Berliner Räumung spart Zeit und Geld

Das Mietrechtsänderungsgesetz erlaubt  Vermieter in Zukunft effektiver und schneller gegen Mietschuldner vorzugehen.

Das  auf einem BGH Urteil beruhende und sich in der Praxis bewährte Berliner Modell  ist mit dem § 885a ZPO ins Gesetz aufgenommen worden. Nach dem Modell der Berliner Räumung  kann der Gerichtsvollzieher beauftragt werden, lediglich den gekündigten Mieter aus dem Besitz der Wohnung zu setzen, ohne gleichzeitig die Einrichtung der Wohnung wegschaffen und einlagern zu müssen. Das Berliner Modell spart Zeit und Geld weil Vermieter die Kosten für den Abtransport und das Einlagern nicht vorstrecken müssen. 

Voraussetzung

Zunächst einmal sollten Sie es nicht versäumen beim säumigen Mieter Ihr Vermieterpfandrecht geltend machen.

Um eine Räumung durchzuführten müssen Sie gegen den Mietschuldner zunächst bei Gericht einen Räumungstitel erwirken.

Sie erhalten dann eine vollstreckbare Ausfertingung des Titels.

Mit beigefügtem Formular zur Räumung nach § 855 a ZPO können Sie dann den Gerichtsvollzieher mit der Wiederinbesitznahme Ihrer Immobilie beauftragen.

Erst wenn Sie wieder im tatsächlichen Besitz Ihrer Immobilie sind können wir Ihnen weiter helfen.

SICHER IST SICHER

Bei der Berliner Räumung erfasst in Zukunft der Gerichtsvollzieher lediglich sichtbare Gegenstände. Darüber erstellt er ein Protokoll. Dadurch ist amtlich festgehalten welche Gegenstände sich im Mietobjekt befinden.
 
Aus Gründen der Amtshaftung ist der Gerichtsvollzieher nicht befugt Aussagen über Entsorgungsfähigkeit, Werthaltigkeit oder Verwertbarkeit der sich im Mietobjekt befindlichen Gegenstände zu machen.
 
Auch aus allgemeiner, subjektiver Sicht unbrauchbare Gegenstände können für den Mieter von Wert sein. Über Internetversteigerungen oder Flohmärkte findet heutzutage vieles noch einen Käufer. Wenn der Vermieter noch irgendwie Verwertbares als Müll entsorgt, kann ihm grobe Fahrlässigkeit zum Vorwurf gemacht werden. Hier bedarf es profunder Kenntnisse über den tatsächlichen Marktwert von Hausrat.

Vor einer voreiliegen Entsorgung der sich im Mietobjekt befindlichen Gegenstände ist es also ratsam von einem dazu geeigneten unabhängigen Gutachter ein neutrales Wertgutachten erstellen zu lassen. So vermeidet man als Vermieter sich dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit auszusetzen.
 
Als allgemein öffentlich bestellter, vereidigter Versteigerer sind wir auf unsere Unabhängigkeit im Verfahren vereidigt. Die von einem öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer erstellten Gutachten werden laut. einem BGH Urteil anerkannt.
Wir führen wir seit vielen Jahren Vermieterpfandrechtsverwertungen durch und sind deshalb in der Lage solche Begutachtungen glaubwürdig und fundiert zu erstellen.
 
Wir abeiten hierbei auf Basis der JVEG (Justizvergütungsgesetz).

Rechtssicherheit durch Komplettservice

Selbstverständlich können Sie Positionen wie Räumung, Aussonderung Lagerung oder Aushändigung auch selbst durchführen.

  • Lückenlose Festellung der in Pfand genommenen Gegenstände und Zuordnung der pfändbaren, unpfändbaren oder zu entsorgenden Gegenstände. Das bedeutet für Vermieter Rechtssicherheit bei Entsorgung oder Verwertung. Der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.
     
  • Wertgutachten über die in Pfand genommenen Gegenstände nach der "Frankfurter Liste". 
 
  • Inventarsierung mit Fotodokumentation der in Pfand genommenen Gegenstände.
 
  • Feststellung der Pfandreife
 
  • Aussonderung der nichtpfändbaren Gegenstände.
 
  • Kurzfristige Räumung und Lagerung.
 
  • Aushändigung der nichtpfändbaren Gegenstände an den Mietschuldner.
 
  • Aushändigung der pfändbaren Gegenstände gegen Zahlung der Verbindlichkeiten an den Schuldner.
 
  • Schnellstmögliche rechtssichere Verwertung der in Pfand oder in Annahmeverzug befindlichen Gegenstände durch allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer.  

    Rufen Sie an: Tel. 08027 9089928
 

§ 885a ZPO

Beschränkter Vollstreckungsauftrag

(1) Der Vollstreckungsauftrag kann auf die Maßnahmen nach § 885 Absatz 1 beschränkt werden.

(2) Der Gerichtsvollzieher hat in dem Protokoll (§ 762) die frei ersichtlichen beweglichen Sachen zu dokumentieren, die er bei der Vornahme der Vollstreckungshandlung vorfindet. Er kann bei der Dokumentation Bildaufnahmen in elektronischer Form herstellen.

(3) Der Gläubiger kann bewegliche Sachen, die nicht Gegenstand der Zwangsvollstreckung sind, jederzeit wegschaffen und hat sie zu verwahren. Bewegliche Sachen, an deren Aufbewahrung offensichtlich kein Interesse besteht, kann er jederzeit vernichten. Der Gläubiger hat hinsichtlich der Maßnahmen nach den Sätzen 1 und 2 nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten.

(4) Fordert der Schuldner die Sachen beim Gläubiger nicht binnen einer Frist von einem Monat nach der Einweisung des Gläubigers in den Besitz ab, kann der Gläubiger die Sachen verwerten. Die §§ 372 bis 380, 382, 383 und 385 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sind entsprechend anzuwenden. Eine Androhung der Versteigerung findet nicht statt. Sachen, die nicht verwertet werden können, können vernichtet werden.

(5) Unpfändbare Sachen und solche Sachen, bei denen ein Verwertungserlös nicht zu erwarten ist, sind auf Verlangen des Schuldners jederzeit ohne weiteres herauszugeben.

(6) Mit der Mitteilung des Räumungstermins weist der Gerichtsvollzieher den Gläubiger auf die Bestimmungen der Absätze 2 bis 5 hin.

(7) Die Kosten nach den Absätzen 3 und 4 gelten als Kosten der Zwangsvollstreckung.

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